Spendenkampagne für krebskanke Johanna Bicker

Bernd Gerdes, gebürtiger Wippinger, der jetzt in Hannover lebt, hat bei Gofundme.com einen Spendenaufruf für die Familie von Sven Bicker gestartet. Denn am 22.12.2025 hat sich das Leben der Tochter Johanna schlagartig verändert. Bei Johanna wurde ein Medulloblastom, ein bösartiger Gehirntumor, festgestellt. Bei Gofundme informiert Gerdes darüber, dass am 23.12.2025 der Tumor in einer achtstündigen Operation fast komplett entfernt wurde.

Johanna ist 14 Jahre alt, ein junges Mädchen mit Träumen, Plänen und einem ganzen Leben vor sich. Durch die Operation hat Sie einen Mutismus entwickelt, was bedeutet, dass Johanna im Moment nicht sprechen kann. Auch ihr Muskeltonus ist herabgesetzt, sowie Essen und Trinken fällt Ihr sehr schwer und sie muss künstlich ernährt werden. Im Verlauf stellten sich noch Metastasen heraus, weshalb Johanna Chemotherapie erhalten soll. Diese Therapie kann nicht wohnortnah stattfinden. Auch die spezielle Kinder Rehaklinik ist nicht in Wohnortnähe.

Für Johanna, ihre Eltern und ihren jüngeren Bruder Thomas ist es eine extrem belastende Zeit mit langen Krankenhausaufenthalten, Reisen über viele Kilometer und Unterkunftskosten der Begleitperson. Auch Verdienstausfall und viele zusätzliche Ausgaben, die im Alltag anfallen werden sind zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht einzuschätzen.

Um Johanna und ihrer Familie Ruhe und Kraft zu gewährleisten und finanzielle Sorgen zu nehmen, bitten Gerdes und seine Freunde, die Familie zu unterstützen. Auf Gofundme finden Sie weitere Informationen und in den Updates Infos zum aktuellen Stand. Spenden kann man auf der Seite ganz einfach mit Paypal oder Kreditkarte. [jdm]

Betriebsbesichtigung der KLJB bei Hempflax

Am Samstag, den 24.01.2026 war die Landjugend Wippingen mit rund 50 Jugendlichen bei einer Betriebsbesichtigung der Firma Hempflax zu Besuch.

Unglücklicherweise sagte kurz vor Abfahrt das Busunternehmen wetterbedingt ab. Aber Wippinger wären nicht Wippinger, wenn es nicht für jedes Problem eine Lösung gäbe. Also wurden kurzerhand 10 Fahrer organisiert und man erreichte das Firmengelände in Oude Pekela gegen 12:15 Uhr.

Zuerst hat der Geschäftsführer und Wippinger Schützenkönig Mark Reinders einen informativen Vortrag über seine Firma, aber auch über die Vielseitigkeit von Hanf gehalten. Danach gab es eine interessante Führung durch die Produktion und das Betriebsgelände.

Abschließend versorgten Mark, Linde und ihre Kinder die Besucher mit Kaltgetränken und holländischen Spezialitäten.
Der Vorsitzende bedankte sich für die Einladung und die vielfältigen Einblicke in die Hanfverarbeitung.
Gegen 16 Uhr wurde die Rückfahrt angetreten und die Landjugend hat den Abend im Treff ausklingen lassen. [Hinnerk Frericks]

Verkehrsüberwachung

Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 26.01.2026: Lorup
Dienstag, 27.01.2026: Neumehringen
Mittwoch, 28.01.2026: Meppen
Donnerstag, 29.01.2026: Emmeln
Freitag, 30.01.2026: Geeste
Samstag, 31.01.2026: Felsen
Sonntag, 01.02.2026: Borsum
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben.

Sperrungen Schießgebiet

Das Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition (WTD 91) wird zur Durchführung von Erprobungen wie folgt gesperrt: Vom Montag, dem 26.01.2026 bis Freitag 30.01.2026 von 08:00 – 16:30 Uhr werden die Straßen Schlagbrückener Weg, Lathen – Sögel (L53), Renkenberge – Wahn (K168) und Wippingen – Werpeloh (K114) zeitweise an den Schießplatzgrenzen gesperrt. [jdm]

Wippingen – Einbruch in Wohnhaus

Gestern in der Zeit von 19:15 Uhr bis 19:30 Uhr kam es in der Fehnstraße zu einem Einbruchdiebstahl. Bislang unbekannte Täter verschafften sich Zugang zu einem Einfamilienhaus. Wie die Polizeiinspektion Emsland mitteilte, flüchteten die Täter, nachdem sie die Räume durchsucht hatten, u. a. mit Schmuck in unbekannte Richtung. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Papenburg unter der Rufnummer 04961 - 9260 zu melden. [jdm]

Schlachthof Elsfleth: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren wegen übler Nachrede gegen Tierschützer ein

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat ein Verfahren gegen die Tierschutzorganisation Aninova wegen übler Nachrede eingestellt. Mitglieder der Organisation hatten im Herbst 2024 Verstöße im Schlachthof Elsfleth mit versteckten Kameras dokumentiert und veröffentlicht. Bei der Veröffentlichung hatten die Tierschützer auch scharfe Kritik an der Arbeit eines amtlichen Tierarztes geübt. Dies und mehr berichtete die Nordwest-Zeitung.

Die Tierschutzorganisation Aninova hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, nach der der Schlachthof Elsfleth (Landkreis Wesermarsch) „offenbar dauerhaft geschlossen“ bleibt. Eine Wiedereröffnung werde es nach aktuellem Stand nicht geben. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg (AZ 1106 Js 74112/24) ermittele weiterhin wegen Tierquälerei auf Grundlage der von Aninova veröffentlichten Videoaufnahmen aus dem Betrieb, berichtet Aninova.

Ausgangspunkt der Ermittlungen war laut Aninova eine Strafanzeige des Zweckverbands Veterinäramt JadeWeser. Dieser hatte Anzeige erstattet, nachdem Aninova in einer Pressemitteilung erklärt hatte, dass das Bildmaterial aus dem Schlachthof Elsfleth belege, dass ein amtlicher Tierarzt bei massiven Tierschutzverstößen nicht eingeschritten sei. Mehr liest man hierzu in der Aninova-Pressemitteilung. [HM/gruenealternative.de/forum-d]

Saatgans vom Seitenkanal nicht an Vogelgrippe erkrankt

Die am südlichen Ende des Seitenkanalabschnitts südlich der Neudörpener Straße im Gebiet der Gemeinde Dörpen vorgefundene Gans war nicht an der Vogelgrippe erkrankt. Das hat die vom Landkreis Emsland veranlasste Untersuchung ergeben. Weitere Untersuchungen wurden an dem Tier nicht vorgenommen, so dass keine Ursache für die Schwäche und den Tod angegeben werden kann.

In unserem Beitrag vom 19. Januar 2026 haben wir schon auf mögliche Verwechslungen zwischen Waldsaatgänsen und Tundrasaatgänsen hingewiesen. Bis vor einigen Jahren wurden diese Gänse zusammen als Saatgänse geführt. Nach den uns vorliegenden Bestimmungsregeln und nach Rücksprache mit einemExperten haben wir die Gans den Waldsaatgänsen zugeordnet.

Die Tundrasaatgans (Anser serrirostris) ist im Vergleich zur Waldsaatgans (Anser fabalis) kleiner und gedrungener. Der Hals ist kurz und hellbraun, bei der Waldsaatgans ist er dagegen etwas länger und schlanker. Auch diese Merkmale sprachen vor Ort für eine Waldsaatgans.

Der Fundort im nördlichen Emsland würde zwar für eine Tundrasaatgans sprechen, da Waldsaatgänse in Niedersachsen recht selten sind. Tundrasaatgänse sind dagegen in den Landkreisen Cloppenburg und Emsland weit verbreitete Wintergäste, die tagsüber auf Stoppeläckern nach Nahrung suchen und sich nachts zumeist in den wiedervernässten Mooren der Region aufhalten. Hierauf weist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hin.

Dies schließt aber die Anwesenheit von Waldsaatgänsen im Emsland nicht aus, wie die Veröffentlichung „Seltene Vogelarten in Niedersachsen und Bremen 2018–2022 – 6. Bericht der Avifaunistischen Kommission Niedersachsen und Bremen (AKNB)“ zeigt. Hier wird eine ganze Reihe von Waldgansnachweisen für Niedersachsen aufgelistet, z. B. auch in Rhauderfehn. Der NABU bietet „Steckbriefe“ für beide Saatgansarten an: Waldsaatgans und Tundrasaatgans. [HM/gruenealternative.de/forum-d]

Das EU-Mercosur-Abkommen wird Umweltkrisen verschärfen – Gut wenn es nicht kommt

Die Inkraftsetzung des Mercosur-Abkommen, eines Freihandelsabkommens, das von der EU-Kommission vollkommen undemokratisch an den nationalen Parlamenten vorbei mit südamerikanischen Staaten abgeschlossen werden sollte, wurde von Europaparlament verhindert. Gut so.

Denn immerhin haben sich die Bauern in Europa, auch der deutsche Bauernverband, dagegen ausgesprochen. Die Umweltschützer, wie z. B. der BUND haben sich dagegen ausgesprochen. Die Klimaschützer, wie z. B. Greenpeace, haben sich dagegen ausgesprochen. Und diejenigen, die den Rechtsstaat nicht an Sondergerichte ausliefern wollen, haben sich auch dagegen ausgesprochen. Und in Frankreich haben sich praktisch alle dagegen ausgesprochen.

Der Vertrag fördert umwelt- und klimaschädliche Produktions- und Exportmodelle, treibt die Abholzung des Regenwaldes voran und bedroht die Artenvielfalt sowie indigene Gemeinschaften. Das Abkommen öffnet neue Märkte für Produkte mit hohen Umwelt- und Klimalasten wie Verbrennerfahrzeuge und Pestizide. Verbindliche Regeln für Klima- und Umweltschutz fehlen.

Der Freihandelsvertrag würde zum Import von deutlich mehr preisgünstigen landwirtschaftlichen Produkten aus Südamerika nach Westeuropa führen, was die Krise der Landwirtschaft in Frankreich, Irland, Italien und in Deutschland verschärfen würde. Die deutsche Auto- und Maschinenbauindustrie und andere Konzerne aus anderen Branchen hoffen auf einen neuen Absatzmarkt in den vier Mercosur-Staaten  Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay.

Es gibt für die Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks Gründe genug, gegen das Mercosur-Abkommen zu sein. Es dient fast ausschließlich den Konzernen, die sich durch keine nationalen Gesetze einschränken lassen wollen. Zwar enthält das Mercosur-Abkommen im Gegensatz zu Abkommen wie CETA (mit Kanada) kein Kapitel zum Investitionsschutz und somit auch nicht die dort vereinbarten privaten Schiedsgerichte. Aber bei Handelsstreitigkeiten zwischen den Staaten werden temporäre Schiedspanel aus unabhängigen Experten gebildet, die eine bindende Entscheidung treffen. Dass diese unabhängigen Experten dann sicher nicht von den Gewerkschaften oder von Bauernvereinigungen gestellt werden, dürfte in einem Oligarchenstaat wie Deutschland oder Argentinien ziemlich sicher sein. Über diesen Umweg würden letztlich doch wieder private Gerichte der Konzerne Recht sprechen.

Die öffentliche Diskussion nach der Entscheidung des Europaparlaments ist eher als peinlich dümmlich zu bewerten. Niemand spricht darüber, was das Abkommen bedeuten würde, niemand spricht darüber, wie die EU-Kommission die Parlamente ausgetrickst hat. Es wird nur darüber lamentiert, dass es im EU-Parlament eine „Zusammenarbeit“ mit den Rechten gegeben habe.

Der Grünen-Vorsitzende Banaszak bedauert, dass es zur gemeinsamen Abstimmung mit der AFD im EU-Parlament gekommen sei. Dass die Grünen eine Zeit lang, Freihandelsabkommen abgelehnt haben, hat er vergessen. Denn Inhalte spielen bei den Grünen mehrheitlich keine Rolle mehr.

SPD und CDU interessiert sowieso nur, was die Konzerne wollen. Und sie hoffen wider jede Vernunft, dass sie mit diesem Abkommen den Verlust der wirtschaftlichen Bedeutung Deutschlands durch die konfrontative Politik gegen China und Russland ausgleichen könnten. Deshalb wird das Mercosur-Abkommen gegen jede Realität auch als „größte Freihandelszone der Welt“ mit 700 Millionen Menschen gepriesen. Dabei sind China und Indien mit jeweils 1,45 Mrd Menschen allein schon größere Freihandelszonen. Und deshalb spielen sie weiter die Diffamierungskarte. Denn das vernebelt die Erkenntnis, dass das Mercosur-Abkommen nicht den Menschen und der Natur, sondern nur den Konzernen hilft. [jdm]

Rat beschloss Abschluss eines Vertrags mit dem Kieswerk Smals

Vor ungewohnt großer Zuschauerkulisse beschloss der Gemeinderat heute den Abschluss eines Vertrages mit der Firma Smals I.K.W BV über Rahmenbedingungen für den Abbau von Boden in der Gemeinde Wippingen. In der anschließenden nichtöffentlichen Sitzung sollten die damit zusammenhängenden finanziellen Festlegungen beschlossen werden.

Die räumliche Ausdehnung des Vorhabens von Smals wurde schon auf der öffentlichen Versammlung am 12. Juni 2025 vorgestellt. Eine genauere Beschreibung des Vorhabens und der Folgen findet sich auch in der Beschlussvorlage mit Präsentation, die in der Gemeinderatssitzung von Bürgermeister Martin Hempen vorgestellt und erläutert wurde.

Im Anschluss wurde diskutiert, wie verhindert werden könne, dass die Einnahmen aus dem Sandabbau einfach im allgemeinen Haushalt der Gemeinde versickerten. Denn immerhin sei der Wald, der hier verkauft werde, so etwas wie das Tafelsilber der Gemeinde. Hempen und anderen schwebt deshalb vor, dass die Einnahmen z. B. in den Kauf von Grundstücken für Bau- und Gewerbegebiete fließen sollten. Für Hermann-Josef Pieper war auch die Beteiligung an Projekten, wie einem Windpark, denkbar, weil hier Werte und neue Einnahmen für die Gemeinde geschaffen würden. Hempen wies darauf hin, dass die Kommunalverfassung eine Festlegung der Einnahmen für bestimmte Zwecke nicht zulasse. Johannes Kuper meinte, die Mittelverwendung müsse man sowieso den jeweiligen Ratsmitgliedern überlassen. Christian Koers fand es beruhigend, dass die Einnahmen im Laufe einer langen Zeit generiert würden und somit keine Gefahr bestehe, das ganze Geld für ein einzelnes Projekt auszugeben.

Seite 13 der Präsentation: Grundwasserverhältnisse

Die Folie auf Seite 13 der Präsentation stellt die Veränderungen des Grundwassers durch die Ausbaggerung des Südsees dar. Es komme auf der Südseite (Richtung Gutshofstraße) zu einer lokal sehr begrenzten Grundwasserabsenkung und auf der Nordseite des Sees zu einer Grundwasseraufhöhung. Diese mache sich auf den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen durchaus bemerkbar. Aber - so Hempen - ihm sei von Landwirten versichert worden, dass dies sich dort eher positiv auswirken würde.

Wer überwacht eigentlich, dass die Auflagen, zu denen Smals sich verpflichtet hat, auch tatsächlich eingehalten werden? Diese Frage tauchte mehrfach auf. Der Landkreis sei für die Kontrolle der Ausgleichsmaßnahmen und Einhaltung der Umweltauflagen zuständig. In der Vergangenheit habe der Landkreis Ausgleichsmaßnahmen wohl eher nachlässig überwacht. Aber dies scheine sich in letzter Zeit geändert zu haben. Der Landkreis sei auch für die Kontrolle der Einhaltung des Säuregrades beim Wasser des Baggersees und der Kontrolle der Abbaumengen zuständig. Smals müsse einmal pro Jahr eine unabhängige Untersuchung mit einer Echolotboje beauftragen.

Es könne sein, dass Smals wegen der Erweiterung des Nordsees den Kiefernweg noch einmal verlegt haben möchte. In dem Fall müsse die Umleitung von Smals finanziert werden. Befürchtungen, dass die Zuwegung in Richtung des Gehöftes Holt von Smals einfach beseitigt werden könnte, konnte Hempen zerstreuen. Der Weg sei im Besitz der Gemeinde und somit könne nur das passieren, was die Gemeinde zulasse.

An der Erneuerung des Radwegs auf dem Harpel wird sich die Firma Smals finanziell beteiligen. Hempen stellte in Aussicht, dass die Radwegserneuerung und der Ausbau eines Sichtdreiecks an der Ecke Kiefernweg/Harpel zeitnah in Angriff genommen werden. [jdm]

Gemeindezentrum Neudörpen: Darum wird Erweiterung des vorhandenen Gebäudes nicht für sinnvoll gehalten

Im Artikel auf der Dörpen-App über das neue Gemeindezentrum in Neudörpen war über das jetzige Gemeindezentrum zu lesen, das "Gebäude ... ist inzwischen abgängig und muss deshalb abgerissen werden".

Wir haben bei der Gemeinde nachgefragt, wie sich die Abgängigkeit denn darstelle, ob der Baukörper untersucht wurde und welche baulichen Probleme festgestellt wurden. Bei der Fuchshofschule in Schorndorf mit ihren fünf Variel-Pavillons wurden diese vor der Sanierung, bzw. dem Umbau untersucht und es konnte keine Beeinträchtigung der Festigkeit festgestellt werden.

Wie uns Pressesprecher Daniel Mäß von der Samtgemeinde Dörpen jetzt mitteilte, habe der Architekt eingeschätzt, dass das Bestandsgebäude seinerzeit aus einer Stahlkonstruktion in Modulbauweise errichtet, mehrfach umgenutzt, teilweise um- und angebaut und saniert wurde. Dazu wurden bereits Stützen entfernt und mittels Stahlträger überspannt. Eine erneute Erweiterung würde das Tragwerk weiterhin strapazieren und die Sinnhaftigkeit infrage stellen.

Ebenfalls entspreche die Gebäudehülle nicht den heutigen energetischen Anforderungen. Es sei zu erwarten, dass auch die Leitungsführung der Haustechnik unterhalb des Gebäudes abgängig sei. [jdm].

Wie die Wippinger Kirchengemeinde selbständig wurde

Als noch im Mittelalter im 13./14 Jahrhundert die ersten Bauern in Wippingen siedelten, taten sie dies auf dem Grund der Markengemeinden Werpeloh und Steinbild. Ebenso wichtig war die Zugehörigkeit zu den Kirchspielen Sögel für die östlichen Teile von Wippingen (Sögeler Wippingen) und Steinbild für die westlichen Teile (Steinbilder Wippingen).

Wippinger gingen sonntags jeweils zu ihrer Kirche, also nach Sögel oder nach Steinbild. Auch die Taufen, die Hochzeiten und die Beerdigungen fanden dort statt. Wer also als Wippinger in Kirchenbüchern Ahnenforschung treiben will, muss sich die Kirchenbücher dieser Kirchspiele anschauen.

Das änderte sich auch nicht wesentlich, als den Wippingern 1843 der Bau einer Kapelle erlaubt wurde. Die Wippinger mussten zwar einen Priester finanzieren. Aber der erste Seelsorger in Wippingen war Hermann Grüter aus Kluse und wohnte nicht in Wippingen, sondern leitete die Gemeinde von Steinbild aus. Es fanden häufig Sonntagsmessen statt, aber vor allem an Feiertagen gab es nicht die gewünschte Anzahl von Messen, so dass immer wieder die Mutterkirchen in Sögel bzw. Steinbild besucht werden mussten. Die Erstkommunion fand erstmals 1905 in Wippingen statt. Und für die Toten gab es in Wippingen erst 1903 einen eigenen Begräbnisplatz.

Pastor Friedrich Frieling

Pastor Frieling leitete während seiner Amtszeit von 1906 – 1910 die Ablöseverhandlungen mit Steinbild und Sögel ein. Wer jetzt glaubt, dass es dabei darum ging, wie die Betreuung der Gläubigen am besten zu gestalten wäre, ist leider auf dem Holzweg. Es ging wie im Fußball vor allem um die Höhe der Ablösesumme. Steinbild forderte eine Ablöse von 7000 Mark und die Wippinger sollten auf ihren Anteil am Kirchenvermögen verzichten. Erst 1911 während der zweiten Amtszeit von Pastor Bernardus Hake konnten die Verhandlungen zum Abschluss gebracht werden. Steinbild erhielt 4500 Mark Ablöse und Sögel 7400 Mark. Aus den Armenkassen der Sögeler und Steinbilder wurden im Gegenzug 2770,22 Mark an die Wippinger Gemeinde überwiesen. Und das bisherige Vermögen der Kapellengemeinde Wippingen wurde das Vermögen der Kuratiegemeinde Wippingen. Der Rang einer Kuratie entspricht nicht dem vollen Rang einer Pfarrei. Aber dabei handelt es sich eher um einen theoretischen Unterschied, weil eine eigene Verwaltung und ein eigener Priester vorhanden waren.

Vor genau 115 Jahren erhob Bischof Hubertus Voß in der Urkunde vom 23. Januar 1911 Wippingen in den Rang einer Kuratie mit Wirkung zum 1. April 1911. Damit war die Kirchengemeinde Wippingen endlich selbständig. [jdm]

HerzRaum – „Frei von Angst. Frei zum Reden. Frei zum Informieren“

Das neue Angebot des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter Niedersachsen wendet sich an gewaltbetroffene Frauen und Angehörige. Keine Anmeldung notwendig, kommt einfach dazu. Eine anonyme Teilnahme ist möglich.

Es werden monatlich Online-Räume zu verschiedenen Themen angeboten. Der Raum ist für 1 ½ Stunden geöffnet. Anfangs gibt es einen kurzen Input/ kurze Infos zu einem Thema, anschließend ist Raum und Zeit zum Austausch, zum Reden und auch nur zum Zuhören. Unsere Referentin und Ansprechpartnerin Mary begleitet jeden Termin.

Auch 1:1 Gespräche mit der Referentin zu anderen Zeiten über Telefon, Videocall oder persönliches Treffen sind möglich.

Übersicht Termine und Themen

  • 11.02.26, 15:00-16:30 Uhr
    • Thema: Rechtliche Optionen – Gewaltschutz, Umgangs- und Sorgerecht, Strafanzeige – Überblick und Schritte (Input Feminist Law Clinic e.V.)  
  • 11.03.26, 10:30-12:00 Uhr
    • Thema: Traumabewältigung, Selbstfürsorge, Stressbewältigung, Selbstwertaufbau (Input von Frau H. / Traumatherapeutin)
  • 08.04.26, 15:00-16:30 Uhr
    • Thema: BISS-Beratungsstellen, Netzwerke aufbauen (Input von Frau G. und Frau T., BISS-Verbund Stadt Hannover)
  • 13.05.26, 10:30-12:00 Uhr
    • Thema: Wenn Gewalt tödlich endet: Eine Hinterbliebene erzählt, Prävention, Unterstützung (Input von Frau K., Hinterbliebene eines Femizides)
  • 10.06.26, 15:00-16:30 Uhr
    • Thema: Finanzielle Unabhängigkeit und wirtschaftliche Sicherheit – Was steht mir nach einer Trennung zu? (Input Herr H. vom Verein Arbeitslosenselbsthilfe e. V.)
  • 01.07.26, 15:00-16:30 Uhr
    • Thema: Polizeikontakt – Schutzmöglichkeiten und erste Hilfe verstehen, Notruf und Erstkontakt, Notfallnummern (Input Frau A., Kriminalhauptkommissarin)
  • 19.08.26, 10:30-12:00 Uhr
    • Thema: Stiftung Opferhilfe – Was ist das? (Input von Frau S. und Frau F. von der Stiftung Opferhilfe
  • 09.09.26, 10.30-12:00 Uhr
    • Thema: Schutz der Kinder, Co-Parenting, Kommunikation, Netzwerke aufbauen (Input Herr L., Kinderschutzzentrum Hannover, Abteilung häusliche Gewalt)
  • 07.10.26, 15:00-16:30 Uhr
    • Thema: Frauenhäuser – Der Weg zur Sicherheit (Input von Frau H., Leiterin Frauenhaus)
  • 11.11.26, 10:30-12:00 Uhr
    • Thema: Kommunikationstechniken und Strategien für sicheren Austausch in Beziehungen; Täterarbeit – Was ist das? (Input von Frau H., Traumapädagogin, Fachkraft für Täterarbeit)
  • 09.12.26, 15:00-16:30 Uhr
    • Thema: Allgemeiner Austausch zu verschiedenen Themen und Fragen, Jahresrückblick.

Mehr im Flyer oder auf der Homepage des Verbandes. [PM/jdm]

USA bedrohen „Partner“ – China setzt auf Zusammenarbeit

Die Nato, also Westeuropa und Nordamerika, setzten in den letzten Jahren weltweit auf Konfrontation. Die eigenen Machtpositionen zu halten war die Maxime, die von der übrigen Welt mit immer mehr Gegenwehr beobachtet wurde. Jetzt hat sich die Führungsmacht dieses imperialistischen Blocks, die USA, gegen ihre eigenen "Partner"gewandt. Die USA wollen ihre eigenen Interessen auch brutal gegen die Nato-Partner durchsetzen.

Ganz anders China: Das Land wirbt wie eh und je für gleichberechtigte partnerschaftliche Zusammenarbeit. Während Deutschland zusammen mit den USA einen Konflikt um Taiwan schüren, bietet China weiter Kooperation an. Das wird in Asien, Afrika und Südamerika immer mehr angenommen. Jetzt hat sogar Kanada eine Zusammenarbeit mit China vertraglich vereinbart, weil es von der benachbarten Führungsmacht USA unabhängiger werden muss, um nicht jede Erpressung aushalten zu müssen. Die kanadische Armee entwickelt derzeit Strategien, wie sie sich bei einem Angriff durch die USA verhalten könnte. Deutschland und die EU versuchen angesichts der neuen Zollschranken ihre eigene Wirtschaft zu schützen, ohne den USA zu deutlich in die Quere zu kommen.

Im neuen Heft "China naH" geht es um Chinas Bemühungen, durch Dialog und Konsultation sowie durch die Vertiefung von Partnerschaften den geopolitischen Konflikten und wirtschaftlichen Unsicherheiten aktiv zu begegnen. China beteiligte sich aktiv an wichtigen internationalen Gipfeltreffen wie dem G20-Gipfel und der COP30. In den deutsch-chinesischen Beziehungen möchte China den Dialog weiter intensivieren und die Bande der Zusammenarbeit enger knüpfen. [jdm]

Am 20. Januar bestreikt ver.di bundesweit Straßen

Zum bundesweiten Branchenstreiktag Straße sind am 20. Januar die rund 14.000 Beschäftigten der Autobahn GmbH des Bundes sowie die etlichen Tausend Beschäftigten der Landesstraßenbauverwaltungen zu Streiks, Protestaktionen und Kundgebungen aufgerufen. Die Warnstreiks finden an insgesamt 18 Standorten bundesweit statt.

Die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle sagte: „Straßen sind der Verkehrsträger Nummer 1 in Deutschland – jeden Tag kümmern sich Abertausende Beschäftigte um einen möglichst reibungslosen Verkehr auf Autobahnen, auf Bundes- und Landesstraßen, auf Brücken und in Tunneln. Und sie wollen mit diesem gemeinsamen Streiktag zeigen, dass ihre Arbeit besser bezahlt gehört.“

it den gemeinsamen Streiks will ver.di Bewegung in die Tarifauseinandersetzungen für die Beschäftigten der Länder und der Autbahn GmbH bringen. ver.di fordert in beiden Tarifrunden sieben Prozent mehr Gehalt pro Monat, mindestens aber 300 Euro, um die unteren Lohngruppen zu stützen. Auch die Nachwuchskräfte sollen deutlich besser entlohnt werden, hinzu kommen branchenspezifische Forderungen. Die Autobahn GmbH des Bundes legte bisher überhaupt kein Angebot zum Entgelt vor, die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) präsentierte in der zweiten Verhandlungsrunde nur einen „Lösungskorridor“, der aus ver.di-Sicht unzureichend ist.

Neben Aktionen und Arbeitsniederlegungen in Niederlassungen und Außenstellen der Autobahn GmbH sind auch Arbeitskampfmaßnahmen in den Landesstraßenbauverwaltungen geplant, darunter in Straßenmeistereien sowie in Verkehrs- und Tunnelleitzentralen. Zu den Streikstandorten gehört auch Leer (Jan-Berghaus-Brücke). [PM Verdi]

Waldsaatgans verendet am Seitenkanal

Am südlichen Ende des Seitenkanalabschnitts südlich der Neudörpener Straße im Gebiet der Gemeinde Dörpen haben wir am Freitag eine Waldsaatgans vorgefunden, die kaum noch Lebenszeichen von sich gab. Das stark geschwächte Tier veränderte nur noch die Position seines Kopfes und zeigte ansonsten, auch bei Annäherung, keine Reaktionen; am nächsten Tag war es verendet.

Offensichtlich wurde der Kadaver erst in der Nacht von Sonntag auf Montag von Aasfressern entdeckt, denn heute waren Federn aus dem Körper der Gans gerupft und ein Auge ausgehöhlt worden. Man darf wohl annehmen, dass Krähen dafür verantwortlich waren.

Eine Anfrage beim Landkreis Emsland ergab, dass wegen der vorherrschenden Vogelgrippe eine Untersuchung der Gans vorgenommen werden sollte. Dazu kam ein Mitarbeiter des Veterinäramtes am Vormittag zum Fundort und entnahm eine Probe aus dem Rachen der Gans. Der Kadaver wurde in einen Plastiksack verstaut und zur Entsorgung mitgenommen. Über das Ergebnis der Untersuchung werden wir berichten.

Im Emsland ist die Waldsaatgans relativ selten anzutreffen. Dem Bericht „Gänsemonitoring und Gänsemanagement in Niedersachsen“ des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) aus dem Jahr 2023 kann man entnehmen, dass Waldsaatgänse in Deutschland regelmäßig in den nordöstlichen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg überwintern. Westlich der Elbe tritt die Art nur vereinzelt auf. Bei der Interpretation der Daten sei aber auch zu berücksichtigen, dass die Art bestimmungskritisch sei und teilweise nur die Art(-engruppe) „Saatgänse spec.“ gemeldet wurden.

Hiermit dürfte gemeint sein, dass die Waldsaatgans und die Tundrasaatgans verwechselt werden könnten. Bei genauer Betrachtung unterscheiden sich die beiden Gänsearten aber im Erscheinungsbild. Die Tundrasaatgans ist kleiner mit einem gedrungeneren Körperbau und sie hat nur eine schmale orange Zeichnung am Schnabel. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]

Konzernatlas 2026: Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie

In der Landwirtschaft nennt es sich "Strukturwandel", wenn große Höfe immer größer werden, während kleine Höfe zunehmend verschwinden. Auch im Lebensmittelhandwerk werden traditionelle Handwerksbäckereien zunehmend von industriellen Strukturen verdrängt. Seit 1998 hat sich die Zahl der Bäckereibetriebe mehr als halbiert. Landwirtschaftliche Betriebe und das Handwerk sind nicht frei in ihren Entscheidungen. Große Konzerne prägen die Art, wie produziert wird und welche Auswirkungen die Produktion auf das Klima und die Artenvielfalt hat bis hin zu den weltweiten Arbeitsbedingungen in der Lebensmittelindustrie.

Mit dem Konzernatlas 2026 öffnet sich ein Blick hinter die Fassaden unseres modernen Ernährungssystems – dort, wo wenige große Agrar- und Lebensmittelindustrie-Konzerne entscheiden, wie, wo und mit welchen Folgen Nahrung für uns alle produziert wird. Diese Publikation lädt dazu ein, die uns oft verborgenen Verflechtungen zwischen Marktmacht, Preisbildung, Umweltbelastungen, Gesundheit und Klimawandel zu erkunden und neu zu denken. 

Der Konzernatlas macht erfahrbar, wie wenige Global Player entlang der Wertschöpfungskette von Saatgut über Futtermittel bis zum Supermarktregal den Takt vorgeben – und welche Folgen das für ökologische Vielfalt, Böden, Wasser und soziale Gerechtigkeit hat. Diese Dynamik wird nicht nur mit Zahlen untermauert, sondern in lebendigen Texten und Grafiken greifbar.

Möchten Sie verstehen, wie unser Essen politisch und ökologisch verhandelt wird und warum der Weg zu einem resilienten, gerechten Ernährungssystem so dringend ist? Dann lohnt sich ein Blick in diesen Atlas.

Der Konzernatlas 2026 ist ein Kooperationsprojekt des BUND mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre. [PM/jdm]

Torfabbau in Esterweger Dose: Land verklagt Unternehmen

Das Land Niedersachsen hat gegen das Unternehmen Klasmann-Deilmann aus Geeste wegen möglicherweise unrechtmäßig abgebauter Torfmengen in der Esterweger Dose eine Schadensersatzklage eingereicht. Das berichtete die Ems-Vechte-Welle mit Bezug auf die Neue Osnabrücker Zeitung.

2020 habe der Landkreis Emsland festgestellt, dass Torf fehle und daraufhin den Abbau im betroffenen Gebiet gestoppt. 19.800 Kubikmeter Torf könnten demnach fehlen. Der NDR erklärt die Hintergründe in Norddeutschland kompakt. Danach hat das Unternehmen bis Anfang Februar Zeit für eine Stellungnahme. Das Land fordert lt. NDR Schadenersatz in Höhe von 4,5 Millionen Euro.

Beim Landkreis Emsland als Genehmigungsbehörde läuft „ein sogenanntes hoheitliches straf- und ordnungsrechtliches Verfahren gegen das Unternehmen Klasmann-Deilmann wegen eines möglichen Umwelt-Verstoßes gegen die Genehmigung und das Naturschutzgesetz“, hat die Nordwest-Zeitung aus Oldenburg vom Umweltministerium in Hannover erfahren. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de/forum-d]

Ehrentunschere des Heimatvereins an Hermann Hackmann vergeben

v. l.: Josef Johanning, Klaus Abeln, Andre Wester, Brigitte Hackmann, Heinz Schulte, Hermann Hackmann, Carina Klaas, Otto Gerdes, Stefan Kellner, Franz Sievers

Der Heimatverein Wippingen hat in diesem Jahr seine Ehrentunschere an Hermann Hackmann verliehen. Die Übergabe fand am 4. Januar 2026 in geselliger Runde statt. Vorsitzender Klaus Abeln bedankte sich herzlich für die besonderen Verdienste Hackmanns um den Heimatverein und das Dorf Wippingen.

Während seiner Amtszeit als Bürgermeister unterstützte Hermann Hackmann zahlreiche Projekte des Heimatvereins mit großem Engagement. Besonders in Erinnerung blieb seine tatkräftige Hilfe beim Umzug des Backhauses der Familie Rosen: Er half nicht nur bei der Organisation, sondern packte selbst mit an und stieg sogar in den Ofen, um diesen
auszuräumen.

Auch an der Neugestaltung des Heimathofes und des Pfarrgartens war Hackmann maßgeblich beteiligt. Zudem führte er als Bürgermeister die Verhandlungen zur Erweiterung des Heimathofes und erreichte die Zusage der Gemeinde, die Pflege der zusätzlichen Flächen zu übernehmen. Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Heimatverein wurde dabei stets sehr geschätzt.

Mit der Ehrentunschere würdigt der Heimatverein Wippingen einen engagierten ehemaligen Bürgermeister und verlässlichen Unterstützer der Heimatpflege. [Stefan Kellner]

Verkehrsüberwachung

Im Landkreis Emsland müssen die Autofahrerinnen und -fahrer an folgenden Tagen und in folgenden Orten mit einer verstärkten Verkehrsüberwachung rechnen:
Montag, 19.01.2026: Freren
Dienstag, 20.01.2026: Twist
Mittwoch, 21.01.2026: Hilkenbrook
Donnerstag, 22.01.2026: Lingen
Freitag, 23.01.2026: Haselünne
Samstag, 24.01.2026: Twist
Sonntag, 25.01.2026: Emsbüren
Darüber hinaus kann es weitere Kontrollen im gesamten Kreisgebiet geben.

Sperrungen Schießgebiet

Das Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition (WTD 91) wird zur Durchführung von Erprobungen wie folgt gesperrt: Vom Montag, dem 19.01.2026 bis Freitag 23.01.2026 von 08:00 – 16:30 Uhr werden die Straßen Schlagbrückener Weg, Lathen – Sögel (L53), Renkenberge – Wahn (K168) und Wippingen – Werpeloh (K114) zeitweise an den Schießplatzgrenzen gesperrt. [jdm]

Winterwanderung der Schützenkapelle

Winterwanderung der Schützenkapelle 01-2026

Zum Auftakt des Jahres fand heute, bei bestem Wetter unser Winterspaziergang statt. Der Nachmittag war gefüllt mit Spiel und Spaß.

Winterwanderung der Schützenkapelle 01-2026

Die Musiker konnten sich durch verschiedene Teamchallenges  beweisen, bei denen nicht nur Teamgeist, sondern auch Geschicklichkeit gefragt war.

Insgesamt war es ein gelungener Tag, der Freude und Gemeinschaft vermittelte. So kann das Jahr beginnen. [Marlies Berling / Fotos (4) Eike Hempen]

Nutrias haben Kälte offenbar überstanden

Nutria auf Eis, Seitenkanal Dörpen, 11.Januar 2026
Nutria auf Eis, Seitenkanal Dörpen, 11.Januar 2026

Nutrias lebten ursprünglich in den gemäßigten Klimazonen Südamerikas. Kalte Winter und ein geringes Nahrungsangebot führen immer wieder zum Rückgang von Populationen. Wie sich ein kalter Winter auf den Zustand der Nutriapopulation auswirkt, kann man mit einem Abgleich von Jagdstrecke und Temperaturen nachvollziehen. Allerdings muss dabei bedacht werden, dass das Jagdjahr den Zeitraum vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres umfasst.

So wurde im Landesjagdbericht 2023/2024 für den festgestellte Rückgang der Jagdstrecke die starke Frostperiode im Februar/März 2021als Ursache diskutiert. Im März 2021 wurde an der Wetterstation Dörpen aber „nur“ minus 6,1 °C am Boden gemessen. Im Januar 2021 waren es am Boden minus 8,3 °C (-6,2 °C in Höhe 8 Meter). Im Januar 2024 lagen die Temperatur am Boden an mehreren Tagen bei minus 10 °C, am 18. Januar bei minus 12,3 °C. Der Landesjagdbericht 2023/2024 verzeichnet für das Emsland aber eine hohe Nutriastrecke von 6919, und im Bericht 2024-2025 waren es 7.835 Tiere.

Nutrias an der Wippinger Dever

Ob sich die vergangenen Frosttage negativ auf die Nutriapopulation auswirkt, bleibt also abzuwarten. Interessant erscheint uns dabei, wie sich die Unterschiede zwischen der Temperatur in 8 Meter Höhe und der Temperatur am Boden entwickelten. An den ersten Januartagen lag die Tagestiefsttemperatur am Boden unter der Temperatur in 8 Meter Höhe. Vom 9. bis zum 12. Januar war es in 8 Meter Höhe allerdings kälter als am Boden. Extrem war der Unterschied am 11. Januar, denn hier betrug die Niedrigsttemperatur in der Höhe 8 Meter minus 12,6 °C, am Boden aber „nur“ minus 5,7 °C. Hinzu kommt noch die isolierende Wirkung einer Schneedecke, wie sie am Ufer der Wippinger Dever vorhanden war. Damit dürfte die Temperatur in den Nutriahöhlen trotz Lufttemperaturen unter minus 10 °C kaum unter 0 °C gefallen sein.

Allerdings finden Nutrias im gefrorenen Boden nur erschwert Nahrung. Neben der Kälte kann sich also auch der Futtermangel auf die Population auswirken. Und bei der Futtersuche sind die Tiere den niedrigen Temperaturen mit kalten Winden direkt ausgesetzt. Zudem sind Wurzeln im Boden gefroren und von den Tieren kaum auszugraben, also brauchen sie mehr Zeit zur Futtersuche. Dabei schützt das Fell den größten Teil des Körper gut gegen die Kälte, aber die empfindlichen Schwimmhäute zwischen den Zehen, der ungeschützte, nackte Schwanz und die Ohren können gefrieren und damit dauerhafte Schäden zur Folge haben.

Es bleibt also abzuwarten, wie die Nutrias die vergangenen Wintertage überstanden haben. Allerdings haben wir auch nach den Frosttagen Tiere auf der Wippinger Dever schwimmen sehen, wohl aber weniger, als in den Monaten zuvor. Sie sind also noch da – in welcher Anzahl, bleibt abzuwarten. Rückschlüsse kann man evtl. aus den Streckenzahlen des nächsten Landesjagdberichtes ziehen. [HM/gruenealternative.de/forum-d]

Theatergruppe spendet Erlöse aus Aufführungen

Plakat Theatergruppe Wippingen 2026
Theaterplakat mit den aktuellen Aufführungsterminen

Auf unserer letzten Generalversammlung haben wir beschlossen, 300 Euro aus den Erlösen unserer Aufführungen weiterzugeben. Da uns die Entscheidung für nur einen Empfänger schwerfiel, haben wir das Geld kurzerhand auf zwei örtliche Vereine aufgeteilt.

Spendenübergabe an Förderverein
v.l.: Hermann Lammers, Torsten Konnemann und Birgit Kuper-Gerdes (Förderverein) , Helmut Kaiser

Jeweils 150 Euro gingen an den Förderverein der Grundschule und Kita sowie an das Zeltlager ReWiKi. Mit diesen Spenden möchten wir die tolle Arbeit beider Vereine unterstützen und gleichzeitig zeigen: Theater kann mehr als nur unterhalten.

Spendenübergabe an Zeltlagerteam
v.l.: Hermann Lammers, Lena Rosen (ReWiKi), Helmut Kaiser

Natürlich möchten wir auch auf unsere kommenden Aufführungen (ab 30.01.2026) hinweisen. Wir freuen uns über jeden Besucher – ob Stammgast oder Neuentdeckung – und versprechen schon jetzt beste Unterhaltung und eine unvergessliche Aufführung. [Hermann Lammers]

Als JüdInnen markiert und verfolgt – Jüdische Identitäten und NS-Tatorte in Sachsen-Anhalt

Einladung Jüdiscvhe Identitäten - Ausstellung Gedenkstätte Esterwegen

Zwölf unterschiedliche Persönlichkeiten, zwölf individuelle Perspektiven auf die eigene jüdische Identität, zwölf vom Nationalsozialismus gezeichnete Lebenswege, die mit sechs NS-Tatorten im heutigen Sachsen-Anhalt verbunden sind. Die Wanderausstellung der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt porträtiert Menschen, die – unabhängig ihrer eigenen Wahrnehmung – von den Nationalsozialist:innen als jüdisch markiert und als Konsequenz daraus gewaltsam aus der sogenannten Volksgemeinschaft ausgeschlossen wurden.

Finden Sie selbst heraus, wie vielfältig jüdisches Leben sein kann und lassen Sie uns gemeinsam vorgefasste Bilder, Vorurteile und Zuschreibungen kritisch hinterfragen. Die Ausstellung stellt zugleich die sechs Tatorte und heutigen Gedenkstätten Lichtenburg, Bernburg, Langenstein, Gardelegen, ROTER OCHSE Halle und Moritzplatz Magdeburg vor und macht damit deutlich, dass die nationalsozialistischen Verbrechen nicht nur fern im Osten stattfanden, sondern direkt vor der Haustür, in der eigenen Nachbarschaft.

Melanie Engler, die Leiterin der Gedenkstätte Lichtenburg, wird am Sonntag, 25. Januar 2026, um 15 Uhr mit einem Impulsvortrag die Sonderausstellung in der Gedenkstätte Esterwegen eröffnen. Die Veranstaltung findet statt zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. Der Eintritt ist frei. [PM Gedenkstätte]

Kath. Kirchengemeindeverband Kindertagesstätten Dörpen-Lathen – Neugründung zum 01. Januar 2026

Seit dem 1 Januar 2026 gehört unsere katholische  Kindertagesstätte Bartholomäus zum kath. Kirchengemeindeverband Dörpen – Lathen. Zu dem Verband gehören die 10  kath. KiTa ’s aus den Samtgemeinden Dörpen und Lathen.

Die KiTa-Leitungen stellten ihre Kita mit verschiedenen Symbolen vor. Der neue Träger wurde am 13.01.2026 in einer feierlichen Auftaktveranstaltung in einem Gottesdienst und anschließenden Empfang begrüßt.

Unsere neuen Geschäftsführerinnen heißen Ina Helmer und Franziska Düthmann. Franziska stand uns bisher als Rendantin zur Seite.

Wir freuen uns auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. [Silvia Klaas]

Gemeinderatssitzung in der nächsten Woche: Vertrag mit Smals und Verlegung der Bushaltestelle Püngel

Einladung gemeinderatssitzung

Am Freitag, den 23. Januar 2026, findet um 19 Uhr im Heimathaus Wippingen die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung statt.

Ein Tagesordnungspunkt wird die Verlegung der Bushaltestelle Püngel sein. Bisher befindet sich die Bushaltestelle auf einem Privatgrundstück und die Busse nutzen auch den Hof als Wendeplatz. Das möchte der neue Eigentümer des Grundstücks nicht mehr dulden. Es wird deshalb vorgeschlagen, die Bushaltestelle vom Grundstück Püngel 3 auf das Grundstück Püngel 1 zu verlegen. Die Neuanlage der Bushaltestelle wird etwa 20.000 € kosten.

Der zweite große Tagesordnungspunkt ist der Abschluss eines Vertrages mit der Firma Smals I.K.W BV über Rahmenbedingungen für den Abbau von Boden in der Gemeinde Wippingen. Es geht also um die Erweiterung der Kiesgrube. In der Sitzungsvorlage wird u. a. der Umfang des in Frage kommenden Geländes beschrieben, wie Naturschutzbelange berücksichtigt werden sollen und welche Kompensationsmaßnahmen es geben wird.

Die finanziellen Auswirkungen werden wegen der Vertraulichkeit nicht offengelegt. Die finanzielle Beteiligung der Gemeinde bleibe nicht auf eine einmalige Zahlung beschränkt. Ziel der Verhandlungen war laut der Beschlussvorlage, eine nachhaltige finanzielle Beteiligung mindestens über die Laufzeit des Abbaus von etwa 25 Jahren zu erreichen. Vereinbart wurden auch gewisse „Startzahlungen“, von denen die Gemeinde sofort profitieren werde. Der mit Abstand größere Teil der Zahlungen werde jedoch analog mit dem Fortschritt des Bodenabbaus und damit über einen Zeitraum von etwa 25 Jahren fließen. [jdm]

Die NOZ weint mit, wenn deutsche Oligarchen Steuern zahlen sollen

Fragt man die KI, was die Familie Quandt (Susanne Klatten und Stefan Quandt) durch ihre BMW-Anteile täglich "verdient", erhält man zur Antwort, es handele sich aktuell wohl um 11 Millionen € am Tag, was dann wohl über 4 Mrd. € im Jahr wären. Man kann dann wohl davon ausgehen, dass es sich bei dieser Familie um eine extrem fleißige Familie handeln muss. Ich glaube, dass ich auch recht fleißig bin, aber leider lässt sich mein Tages-Einkommen nicht in Millionen € darstellen, nicht einmal in Tausenden.

Im Herbstgutachten hatten die so genannten Wirtschaftsweisen vorgeschlagen, Änderungen bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer vorzunehmen. Diese sollte durch eine Reduktion der Begünstigungen für Betriebsvermögen konsequenter als bisher am Gleichheitsgrundsatz über alle Vermögensarten hinweg ausgerichtet werden. Denn den Wirtschaftsforschungsinstituten war aufgefallen, dass die großen Vermögen immer größer werden und die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird. Das war zwar da schon kein Geheimnis mehr, aber "Weise" brauchen manchmal etwas länger.

Deshalb traut sich die SPD auch, mal einen Vorschlag dafür zu machen. Die SPD möchte einen Lebensfreibetrag von rund einer Million Euro pro Person. Dieser setzt sich aus 900.000 Euro für Erbschaften aus der Familie und 100.000 Euro von nicht oder entfernt verwandten Personen zusammen. Selbst genutzte Eigenheime sollen steuerfrei bleiben, wenn die Erben dort weiterhin wohnen. Das würde Milliardäre schon hart treffen. Denn bisher zahlen sie praktisch keine Erbschaftssteuer, weil ihr Betriebsvermögen geschützt ist.

Das Argument für diese Steuerbefreiung lautet, man dürfe den Unternehmen das Geld nicht entziehen, weil sie es für Investitionen brauchen. Das benutzt dann auch der Kommentator der NOZ, der diese Position der Oligarchen eins zu eins nachbetet. Das Argument ergibt aber tatsächlich keinen Sinn. Denn ein Oligarch, der ein paar Milliarden € Steuern zahlen müsste, würde dafür seine riesigen Firmenbeteiligungen zum Teil verkaufen müssen. Aber die Firmen würden ja weiter existieren - nur mit anderen Besitzern. Den Milliardären blieben ihre anderen Milliarden zum guten Leben, und der Staat hätte etwas, mit dem er das Leben der vielen Menschen sichern könnte - er muss ja nicht immer Waffen kaufen.

Der NOZ-Kommentar benutzt sogar mit der Überschrift in der Druckausgabe "Eine Gefahr für Familienunternehmer" die Propaganda der hiesigen Oligarchen. Quandt und Co. haben sich bis 2007 "Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer" genannt, bis sie auf den genialen Gedanken kamen, sich Familienunternehmer zu nennen. Jetzt fühlt jeder gleich mit, wenn die Milliardäre klagen. Diesen Propagandatrick sollte man auch mal Zuckerberg und Musk stecken - ach nein, die kommen auch so zurecht. [jdm]

Großbritannien zahlt „erhebliche Summe“ an gefolterten Guantánamo-Häftling

Der Guardian berichtet, dass Großbritannien außergerichtlich eine erhebliche Summe an den Guantánamo-Häftling Abu Zubaydah gezahlt hat. Zubaydah wurde im Jahr 2002 festgenommen, zunächst fälschlich als führendes Mitglied von al-Qaida beschuldigt und später selbst von den USA nicht mehr dieser Organisation zugerechnet. Dennoch sitzt er seit über 23 Jahren ohne Anklage in US-Haft in Guantánamo Bay.

Zwischen 2002 und 2006 wurde Abu Zubaydah in geheimen CIA-„Black Sites“ schwer gefoltert, unter anderem durch Waterboarding (mindestens 83-mal), wochenlangen Schlafentzug, Einsperren in sarggroße Kisten, Aufhängen in Stresspositionen, Schläge sowie Demütigungen. Britische Geheimdienste sollen die CIA bei Verhören unterstützt haben, obwohl ihnen die Folter bekannt gewesen sei. Die Zahlung erfolgte ohne Schuldeingeständnis; Abu Zubaydah ist bis heute inhaftiert.

Seine Anwältin Helen Duffy sagte dazu im Guardian:

„Dieser Fall ist heute von höchster Aktualität, da Staaten das internationale Recht mit Füßen treten und die Welt auf andere Staaten blickt, um zu reagieren. Es gibt entscheidende Lehren über die Kosten einer Zusammenarbeit mit den USA oder anderen Verbündeten, die internationale Normen missachten.“ [Joop Deters]

Jagd: Notzeit in Aurich – Gesellschaftsjagd in Neubörger

Gänse bei Neubörger

Angesichts der in weiten Teilen Niedersachsens vorherrschenden winterlichen Witterungsbedingungen, die in einigen Regionen auch zu extremem Verhältnissen führten, bat die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. um besondere Umsicht, Verantwortungsbewusstsein und konsequent situationsbezogene Entscheidungen bei der Jagdausübung vor Ort. Der Kreisjägermeister des Landkreises Aurich hatte am 08.01.2026 sogar die „Notzeit“ gemäß § 32 Absatz 1 des Niedersächsischen Jagdgesetzes ausgerufen.

Während der Notzeit ist die Ausübung der Jagd – insbesondere Gesellschaftsjagden – zu unterlassen. „Es ist eine sehr wichtige Auszeit. Die Tiere befinden sich jetzt im Standby-Modus“, hat die Nordwest-Zeitung (NWZ) vom Auricher Kreisjägermeister erfahren. Jede Flucht, jedes Aufscheuchen verbrauche Energie, die kaum wieder aufgefüllt werden könne.

Gänse bei Neubörger

Auch Zehntausende Wildgänse leben zurzeit in einem Energiesparmodus. Werden sie aufgescheucht, steigen sie auf und ziehen weiter. Ruhe für das Wild bedeute am Ende auch weniger Schäden für die Landwirtschaft, berichtet die NWZ weiter. Auch im Landkreis Leer werde wegen der Wetterlage kein Wild gejagt. Die Tiere dürften nicht aufgescheucht werden, weil sie sonst zu hohe Energieverluste erlitten, berichtet der NDR am 09.11.2026.

Das sieht man in Neubörger offenbar anders – hier wurde am Samstag, den 10.01.2025 tüchtig geschossen. Schließlich endet die Jagdzeit am 15. Januar, weshalb der letzte Samstag vor Ablauf der Frist offensichtlich genutzt werden musste. Dazu war die Jagdgesellschaft mit einem von einem Traktor gezogenen Jagdwagen in die Landschaft westlich des Ortes gefahren, wo zurzeit viele Gänse anzutreffen sind.

Gänse bei Neubörger

Nach dem ersten Schuss waren laute Angstschreie der Vögel zu hören. Es folgten fünf bis zehn weitere Schüsse. Das Ergebnis: Mehrere hundert, vielleicht sogar tausende Gänse flogen auf und flüchteten aus dem Schussfeld der Jäger.
Ob die Schützen erfolgreich waren, haben wir nicht erfahren. Die Gänse werden sich die „verbrauchte“ Energie auf dem nächsten Acker wieder anfressen.

Öffentliche Kritik werden die Hobbyjäger auch Neubörger wohl nicht von der Kreisjägerschaft Aschendorf-Hümmling erfahren. Dort hat man zurzeit andere Sorgen: „Veruntreuung? Polizei ermittelt bei der Jägerschaft Aschendorf-Hümmling“, titelte die NOZ am 09.01.2025. Der Jägerschaftsvorsitzende Bernd Sieve habe die Ermittlungen auf Anfrage bestätigt. Einen neuen Stand gibt es in dieser Sache noch nicht, haben wir heute von Polizeisprecher Christopher Degner erfahren. [HM/erstveröffentlicht auf gruenealternative.de]

Papiertonne wird in Wippingen nicht nachgeleert

Aufgrund der winterlichen Wetterverhältnisse mit Schnee und Eisglätte konnten in der vergangenen Woche einige Abfalltouren im Emsland nicht wie geplant durchgeführt werden. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland (AWB) informiert auf seiner Internetseite über die betroffenen Gebiete sowie den vorgesehenen Nachholtermin am 17. Januar, der aber nur nicht geleerte Bioabfalltonnen betrifft.

Eine Nachleerung der Papiertonne sei in folgenden Gebieten leider nicht möglich: Lingen (Telgenkamp-Biene, Innenstadt), Herzlake (Teilgebiete Dohren, Bookhof, Felsen, Westrum) sowie Börger, Neubörger und Wippingen. [jdm]